Geschenkideen für große Mädchen

So, morgen ist es nun also soweit. Meine Maus wird 9!!!! Wann ist das denn nur passiert? 9 Jahre bin ich schon Mama. Was für eine irre Zeit das in den Anfängen war. Ich kann mich genau daran erinnern, dass ich mich vollkommen verloren fühlte. Damals im Angesicht dieses kleinen Bündels Mensch. Der Mäusepapa ging irgendwann auch mal wieder in seine Ein-Mann-Kanzlei und ich hatte Sorge, den Tag allein mit einem Baby nicht zu schaffen. Mein Blick beim morgendlichen Abschied muss Bände gesprochen haben, denn er strich mir sanft über die Wange und meinte: Wenn die Maus am Ende des Tages noch lebt, dann hast Du Deine Sache gut gemacht. Das sollte nicht etwa heißen, dass er mir nicht zutraute, mich um unser Baby zu kümmern. Im Gegenteil, damit hatte er mir auf seine Weise gesagt, dass er keinerlei Erwartungen an mich hatte. Ich musste nicht putzen, kochen oder irgendwelche anderen scheinbar wichtigen Dinge erledigen. Ich sollte mich nur ein paar Stunden so gut es eben ging, um dieses neue Menschlein kümmern. Alles andere würden wir dann schon gemeinsam regeln.

Und das tun wir heute noch. Wir regeln unseren Alltag gemeinsam. Und bis hierher haben wir unsere Sache offenbar gut gemacht, denn alle drei Kinder haben bei uns überlebt. Mehr noch, sie machen auf mich einen ganz glücklichen und ausgeglichenen Eindruck.

Und morgen nun wird unsere Große 9 Jahre alt. Zeit für eine neue Zahlenreihe, denn der Clown da unten geht nur bis zur 9. Oh man… Und Zeit, mir und dem Mäusepapa einmal sanft auf die Schulter zu klopfen. Herzlichen Glückwunsch!

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Und weil es immer gar nicht so einfach ist, das passende Geschenk für Kinder zu finden – mir geht es jedenfalls oft so – schreibe ich euch auf, was sich die Maus so wünscht und was morgen auf dem Geschenktisch liegen wird:

*Baby Annabell  – aber so eine, die krabbeln kann. Okay. Zuerst dachte ich: No way. Das wäre schon die 4. Babypuppe, die bei uns Einzug hält. Das geht ja gar nicht. Aber weil die Maus sogar ihr Taschengeld schon in Babypuppen investiert hat und nach wie vor hingebungsvoll mit den lieben Kleinen spielt, kann ich natürlich nicht wirklich nein sagen. Herzenswunsch ist Herzenswunsch, finde ich. Und dazu passend gibt es dann auch ein Outdoor-Outfit fürs neue Baby.

*Bastelset zum Seife selber machen. Die Maus bastelt gerne und ausgiebig. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass wir auch mal Seife selber machen. Ich bin gespannt.

*Eine Ayumi Schlenkerpuppe von Nici. Die Ayumis kannte ich noch nicht. So wie ich manches nicht kenne, was meine Mäuse sich so wünschen. Ayumi ist japanisch und bedeutet „Sie geht ihren Weg“. Die Ayumis sind ganz verschieden und haben bestimmte Eigenschaften. Diese hier heißt Secret und behält jedes Geheimnis für sich.

*Und dann darf zum nahenden Sommer natürlich das Outdoor-Spielzeug nicht fehlen. Die Maus wünscht sich einen Basketball und ein Skateboard. Der Basketball von Hudora liegt schon bereit. Das Skateboard besorgt der Mäusepapa heute auf den letzten Drücker. Ich bin sehr gespannt, welches es wird – cool soll es sein – und worauf man dabei für AnfängerInnen so achten sollte. Ich ergänze das hier morgen gerne.

Und weil bei uns auf dem Geburtstagstisch immer eine Ecke für die Geschwisterkinder eingeplant ist, gibt es morgen auch für die Jüngeren etwas zum Auspacken: Die Minimaus (Foto links) freut sich über ein Klangspiel, das neue Insekten-Buch aus der Wieso? Weshalb? Warum? – Reihe mit vielen Klappen zum Angucken und Entdecken und ein Auto, wie es der große Bruder längst hat. Und der Mäuserich (Foto rechts) wird sich über das Experimentierset von Green Science und den Sky Gliderz sehr freuen. Er liebt alles, was mit Forschen, Experimentieren oder Fliegen zu tun hat. In der Hinsicht ist er auch ohne unser Zutun das, was man wohl typisch Junge nennen würde. Der kleine Mann liebt zudem die Olchis heiß und innig. Und weil er selbst noch nicht lesen kann, bekommt er die große Olchi Hörbuchbox 2 zum Selberhören.

Jetzt muss ich nur noch die eingewickelten Geschenke verstecken und dann kann der Geburtstag morgen kommen.
Und was wünschen sich eure Großen und Kleinen so?

 

 

(Die Produkte auf den Bildern habe ich nicht zur Verfügung gestellt bekommen, wir haben sie alle selbst ausgesucht und gekauft.)

 

 

Der März 2017 (und was ihn zum glitzern brachte)

Familienleben: 
Diese Müdigkeit im Urlaub, die auch danach nicht verschwunden ist. Sie steckt gerade in meinem Kopf und auch in meinem Herzen. Ich bin etwas zerschrabbelt vom blöde Mama sein, die liebste Mama sein, von diesem nie etwas ganz zu Ende machen können, vom Anstubsen mit dem Zeigefinger Du Mama, weißt Du?, vom Durchdenken, Ausdenken, zu Ende denken, vom ängstlich sein, vom wunschvoll sein, von meinem Schokolade- und Sinnmach-Hunger, von dem Gefühl, immer zu viel zu tun. Und zu wenig. Beides gleichzeitig. Von den vielen winzig kleinen Pinselstrichen, aus denen sich der Familienalltag zusammensetzt und die man nur sieht, wenn man ganz dicht dran steht. So dicht, dass einem die Augen flirren.
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Promovieren mit Kind? Das Fazit zu einem Herzensprojekt!

Mehr als 2 Jahre sind seit dem Abschluss meiner Promotion nun schon vergangen. Das besondere daran? Ich habe erst Jahre nach dem Studium und mitten in der Familienplanung nebenberuflich promoviert. Inzwischen hat sich unser Alltag irgendwo zwischen Beruf, Familie und dem Und sonst so? eingependelt. Es ist Zeit ein Fazit zu ziehen.

Würde ich es nochmal so machen? Passte das alles unter einen Hut ? „Promovieren mit Kind? Das Fazit zu einem Herzensprojekt!“ weiterlesen

Zum dritten Mal U7, doch dieses Mal bleibt die Liste leer.

Wir haben die dritte -und in meinem Leben wohl letzte- U7 (Vorsorge-Untersuchung um den zweiten Geburtstag herum) beim Kinderarzt absolviert. Das heißt, die Minimaus hat´s gemacht. Ich war nur Statistin zum Halten, Trösten und Tragen. Und weil bei uns mit jedem letzten Mal immer auch ein „Weißt du noch damals beim Mäuserich?“-„Ja, Mhm, seufz.“-„Und weißt Du noch bei der Maus?“-„Oh,ja“ einhergeht, muss ich hier darüber schreiben:

Die Minimaus wollte nicht gewogen werden. Natürlich nicht. Das wollte bisher keines meiner Kinder. Irgendwie haben wir es doch geschafft. Ich war mit auf der Waage. Und dann wurden meine Kilos – ähm, Hüstel – abgezogen. 9,9 kg wiegt die Minimaus jetzt also. Über mein Gewicht schweige ich. Beim Messen wurde es noch einmal schwieriger.  Aber dass sie immer noch Kleidergröße 80 trägt, bestätigte uns, dass die ganz schnell gemessenen 79 cm wohl stimmen mussten.

Minimaus ist im Vergleich wirklich mini, aber die Wachstumskurve geht nach oben.

Sie wächst also doch.

Und das Gewicht passt zu ihrer Größe. Seit dem Termin hat sie nun auch noch ein paar Gramm zugelegt. Sie wird allmählich mopsig.

Das bedeutet, es ist alles in Ordnung. 

Nur die Liste mit den Worten, die Minimaus schon sprechen kann, blieb leer.

„Mama“ und „Papa“ steht gar nicht erst darauf -das können sie in dem Alter wohl alle?- und für alles andere hat die Minimaus noch keine Worte. Minimaus sagt auch nur manchmal „Mama“ und das eher als Beschwerde, wenn etwas nicht gut läuft. Wenn sie gewickelt wird zum Beispiel. Oder wenn sie baden soll. Ganz, ganz selten erwähnt sie den“Papa“.  Er ist in unserem Alltag genauso präsent wie ich. Aber für ein Kreuz auf der Wörterliste hätte es sowieso nicht gereicht. „Nane“ war eine Eintagsfliege. Und ich bilde mir wahrscheinlich nur ein, dass Minimaus zum Abschied „Deich“ sagt. Wir sagen oft „Bis gleich„. Nun winkt sie neuerdings und sagt so etwas wie „deich“ bevor sie zur Tür hinaus und ins Spielzimmer verschwindet. Das begann allerdings erst nach der U7 und wurde daher noch nicht berücksichtigt.

Ansonsten macht sich die Minimaus anders verständlich. Sie zeigt auf etwas und sagt „Äh“ oder „Da„, schüttelt zerknirscht den Kopf oder nickt freudestrahlend. Sie guckt beleidigt oder lacht oder weint. Sie trampelt, schimpft oder zieht an unseren Armen, wenn sie etwas möchte. Sie nimmt unsere Hand und zieht uns ins Schlafzimmer, wenn sie müde ist und sie deutet auf die Schnullerbox, wenn ein Schnuller nötig ist. Das funktioniert alles ausgezeichnet.

Sie sagt uns alles klar und deutlich. Nonverbal.

Ich befürchte, die Motivation zum große Reden schwingen ist bislang nicht groß. Es bestand dafür wohl keine Notwendigkeit. Auch ihre Geschwister verstehen sehr gut, was sie gerade möchte oder was sie eben nicht will. Dennoch haben wir den beruhigenden Eindruck, dass sie gut hören kann. Der Schlüssel im Türschloss wird genauso mit Aufmerksamkeit bedacht wie Papas Stimme vor der Wohnungstür, das Rauschen der vorbeifahrenden S-Bahn oder das Bellen eines Hundes vor dem Fenster.

Unser entspannter Kinderarzt gewährt der Minimaus deshalb noch ein halbes Jahr. Bis dahin sollten es jedoch deutlich mehr Worte werden. Anderenfalls müsse man dem nachgehen. Ein Spezialist würde jedoch auch noch abwarten.

„Wir haben noch keine Eile.“

Zu meiner Erleichterung kommen langsam einige Worte dazu: So etwas wie „eddi“ für ihren „Teddy“ und auch für alle Puppen. „Papa“ ist jetzt mit „Mama“ gleich auf und „Deich“ sagt sie inzwischen jedes Mal zum Abschied. Mehr ist es leider noch nicht geworden. Die Minimaus tanzt zwar gerne, aber von ganzen Liedzeilen oder Zwei – und Drei-Wort-Sätzen sind wir noch weit entfernt. Maus und Mäuserich waren hingegen früh dran damit. Und wäre ich selbst nicht auch so ein Spätzünder gewesen, der erst mit drei Jahren gesprochen hatte (dann auch in ganzen Sätzen), würde ich mir jetzt Sorgen machen.

So jedoch übe ich mich erst einmal in Geduld und hoffe auf baldige Fortschritte.

 

Wiederentdeckt

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Dank Miri von Geschichtenwolke habe ich ein paar Bücher aus meiner Kindheit wiederentdeckt. Heute sind sie angekommen und ich freue mich riesig. Mal sehen, was Maus und Mäuserich zu den Geschichten sagen.

Vielen Dank liebe Miri