Die beste Mama, die ich sein kann

Das Thema Vollzeitmutter/Teilzeitmutter kursiert gerade wieder auf den Familienblogs. Auch ich habe schon sooooooo viele Gedanken dazu gehabt (und in meinem Blog darüber geschrieben, immer mal wieder). Der Mäusepapa hat nur einen Bruchteil solcher Gedanken. Seine Rolle als Vater ist ihm irgendwie klar. Jedenfalls klarer als mir das Muttersein. Na gut, ich bin immerhin seit 9 Jahren Mutter. Das müsste im Grunde ausreichen, um sich ein Bild davon zu machen. Von mir als Mutter. Tatsächlich war es genügend Zeit, um einige Entwicklungssprünge durch zu machen. Damit meine ich meine eigenen. Von OMG, ich gehöre zu meinen Kindern nach Hause! bis hin zu Ich halte das nicht aus, ich will arbeiten! ist schon alles dabei gewesen. Denn mit einem habe ich nicht gerechnet als ich Mutter wurde. Das mich das so überwältigt und gleichzeitig verunsichert.
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Vereinbarkeit ist mehr als Teilzeit und KiTa-Platz

Laura von heuteistmusik.de ruft zur Blogparade mit dem Thema Vereinbarkeit auf. Und weil Vereinbarkeit im Hinblick auf meinen Beruf und drei Kinder natürlich auch bei mir ein großes Thema ist, schreibe ich heute mal darüber. Allerdings, und das muss ich schon einmal vorweg nehmen, habe ich gerade einen sehr lädierten Blick darauf.

Wo soll ich anfangen?

Mein Arbeitgeber ist einer von den Arbeitgebern, bei denen Familienfreundlichkeit nicht nur ins Personalportal geschrieben sondern tatsächlich gelebt wird. Deshalb habe ich schon viele Arbeitszeitmodelle ausprobiert: Ich habe mit einem Kind 50%, 75% und Vollzeit gearbeitet. Ich habe mit zwei Kindern 89% und Vollzeit gearbeitet, ich habe auch mal eine 4-Tage-Woche gehabt und ab dem dritten Kind meine 37 Stunden-Woche mit einem Homeoffice-Tag kombiniert. Immer unterbrochen von jeweils einem Jahr Elternzeit und mit der Garantie auf meinen Arbeitsplatz zurückzukehren. Was soll ich sagen? Das ist der öffentliche Dienst! In den bin ich nach der Geburt des ersten Kindes durch einige glückliche Zufälle hinein geraten. Meine Vereinbarkeitsgeschichte ist also keineswegs eine Geschichte mit familienunfreundlichen Arbeitgebern oder fragwürdigen beruflichen Versprechungen.

Aber – und irgendetwas ist ja immer – meine Vereinbarkeitsgeschichte ist ein Märchen über gesellschaftliche und persönliche Erwartungen an mich als Mutter.

Für mich ist es im Moment die größte Herausforderung zu erkennen, welche Mama ich sein will und sein kann. Ich suche immer noch meinen Weg zwischen Vollblutmüttern, Müttern mit einem maximal 20 Wochenstunden-Job, freiberuflich arbeitenden Müttern und Müttern, die eine Karriere im klassischen Sinne meistern. Ich bin nichts von alledem. Ich liege irgendwo dazwischen. Ich bin die Mama, die eher zufällig als geplant im öffentlichen Dienst arbeitet; die nebenberuflich zwar promoviert aber keine leitende Position angestrebt hat; die Zeit mit ihren Kindern verbringen will, aber das bitte nicht den ganzen Tag oder jedenfalls mit ausreichend Pausen; die sich hin und wieder noch selbst spüren muss; die zwar an eine gleichberechtigte Aufgabenteilung mit dem Ehemann glaubt, aber sich trotzdem für alles verantwortlich fühlt; die ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn sie eine Stunde länger arbeitet oder gar einfach mal nach dem Bürotag spazieren geht, anstatt die Mäuse so schnell wie möglich aus der Kita abzuholen; die weiß, welche Termine die Kinder haben; die aber auch daran verzweifelt, wie wenig eigene Zeit bleibt. Ich könnte ewig so weiter schreiben.

Der schlimmste Satz, den man mir einmal gesagt hat war.: „Wozu habe ich Kinder, wenn ich sie gleich wieder abgebe.“ Der zweitschlimmste Satz war: „Unser Alltag ist ihre Kindheit“. Solche Phrasen setzen mich unter Druck. Im Grunde sind sie nutzlos und sagen gar nichts darüber aus, wie ich unser Familienleben gestalten und unseren Alltag austarieren kann, damit es uns allen gut geht. Trotzdem lassen sie mich nicht kalt.

Oh ja, auch für mich war es überraschend, dass ich erst jetzt nach 9 Jahren Muttersein dahinter komme, dass ich mich, meinen Beruf und meine Familie im Alltag nur vereinbaren kann, wenn ich den Einfluss von gesellschaftlichen Prägungen, unbewussten Glaubenssätzen, vorurteilsbehafteten Floskeln wie „So ist das eben als Mutter, das hast Du Dir so ausgesucht.“ und dem allgemeinen Tenor, dass Mütter gerne auf alles mögliche verzichten, hinter mir lasse. Und das ich genau das nicht tue.

Kurz gesagt: Meine Vereinbarkeit ist ein Gefühl.

Und dieses Gefühl hängt ganz eng am „psychologischen Betriebssystem“ (wie es so schön im Dossier der neuen Brigitte heißt, Nr. 10/2017) und das wiederum hängt ganz nah an den Geschlechterrollen, die wir tagtäglich -ja, immer noch – vermittelt bekommen. Und in dem Punkt befinden wir uns derzeit ganz klar in einem eher konservativen Aufwind. Das erlebe ich in meinem persönlichen Umfeld und das sagt auch die Wissenschaft (vgl. Report der Hans Böckler Stiftung). Willkommen zurück in den 50ern.

Dabei fing das mit dem Muttersein ganz vielversprechend an. Meine eigene Mutter war immerhin in Vollzeit berufstätig. Das klingt jedoch moderner als es war. Das damit verbundene Zähne zusammenbeißen und durchhalten ist nämlich auch nicht gerade erstrebenswert. Deshalb kann ich mich nicht so ganz davor verschließen, dass meine Vereinbarkeitsbemühungen letztlich in meinem unmittelbaren Umfeld enden, und zwar mit all den Anforderungen, die nicht zu meiner Berufstätigkeit passen und die mich mit drei Kindern stark ins Häusliche verschieben. Und weil ich weder das eine noch das andere bin (keine Mutter, die zu Hause sein will und keine Mutter, die ihren Beruf in den Mittelpunkt stellt), muss ich einen Weg irgendwo dazwischen finden.

Und den gibt es gerade nicht für mich: Ich kann nicht reduziert arbeiten, ohne als Teilzeit-Mama – wenn auch wohlwollend-  stigmatisiert zu sein; ich kann nicht die Kinderbetreuung zu meinem Lebensinhalt machen, ohne im Alter verarmt zu sein; ich kann nicht in Vollzeit arbeiten, ohne meine Kinder zu vermissen oder meine Kraft zu verlieren; ich kann nur schwer ignorieren, dass das Muttersein immer noch als die natürlichste meiner Aufgaben angesehen wird. Und als sei das nicht genug, ist da natürlich mein dauerhaft schlechtes Gewissen – irgendwie allem gegenüber, was ich nicht schaffe-  und die Tatsache, dass ich im Moment ratlos bin. Letztlich bin ich auch nur ein Mensch mit einem 24 – Stunden-Tag und einem begrenzten Energiehaushalt.

Und dem Mäusepapa geht es genauso. Wir sind zusammen müde. Und obwohl das  mit dem Kinderhaben ein verdammt schönes Abenteuer ist und ich natürlich einen Weg für mich finden werde, so hat sich doch eines inzwischen geändert: Wenn ich vor ein paar Jahren oder Monaten noch fröhlich, optimistisch daran geglaubt habe, dass Vereinbarkeit funktioniert, so bin ich genau jetzt in meiner persönlichen Vereinbarkeits-Sackgasse angekommen.

Teilzeitarbeit (egal ob vollzeitnah, ob 75 % oder „nur“ 50 %) , KiTa-Betreuung, Schulhort und eine egalitäre Aufgabenteilung zu Hause helfen mir einfach nicht darüber hinweg, dass die Ansprüche an Eltern (und Kinder) gewachsen sind, dass ich persönlich etwas anderes von mir erwartet habe als eingetreten ist und dass die Ideologie in Deutschland Mütter ganz klar bei ihren Kindern sieht. Da passt was nicht zusammen und ich kann das Puzzle gerade nicht legen. Vielleicht ist es auch eine Mom-Life-Crisis, wie es Nina alias Frau Mutter in ihrem Blog so treffend benennt. Nur leider führt mich meine Krise nicht dahin zu sagen, so ist es eben, ich gehöre jetzt zu denen, die sich über kindgerechte Kochrezepte und Sonderangebote in Drogerien austauschen. Das tue ich nämlich immer noch nicht. Aber ich habe mich weiter entwickelt, da hat Frau Mutter schon recht.

Trotzdem, der Alltag mit meinen Kindern lebt sich eben nur im Konkreten. Und konkret sieht es so aus, dass morgens nicht alles glatt läuft; dass mich der Alltag müde macht; dass in meinem Umfeld die meisten Mütter weniger als 30 Wochenstunden arbeiten; dass ich wegen meines Berufs nicht genauso viel an den schulischen Aktivitäten der Kinder teilhabe wie andere Mütter; dass ich nach der Arbeit keine Kraft mehr finde, um mich in alles einzubringen, was mir wichtig ist; dass es mir etwas ausmacht, im Büro als Teilzeit-Mutter zu gelten, obwohl ich immerhin 37 Wochenstunden arbeite; dass mir klar vor Augen steht, wie wenig Zeit ich für das finde, was mir auch noch wichtig ist und dass mir ab und zu jemand antwortet: „Das hast Du Dir doch so ausgesucht.“, sobald ich konstruktive Lösungswege aus dem Dilemma diskutieren will. Nein, das habe ich mir nicht ausgesucht. Wie auch? Ich hatte ja keine Ahnung, wie es als Mama so sein würde. Ich sehe das nicht so, dass ich Mutter geworden bin, um alles andere hinten an zu stellen. Ich möchte weiterhin Geld verdienen, unabhängig sein, mich um mich selbst kümmern dürfen und Hilfe dabei bekommen.

Aber klar, ich bin das Risiko eingegangen, nicht von Vornherein zu wissen, wie ich Kinder haben kann und mich gleichzeitig dabei gut fühle. Und nun habe ich den Salat. Die Realität drückt mir von allen Seiten Soße in die frischen Blätter und alles weicht auf.

Ich bin gerade furchtbar negativ, ich weiß.

Was ändern?

Ich suche meinen Weg. Ich bin an einem Punkt, an dem ich ganz alleine weiter gehen muss. Jedenfalls gefühlt. Ich nenne das meine Blue-Turtle-Challenge.

sea life. Watercolor sea turtle isolated on white background

Ich mag das Meer, ich mag Blau, ich mag Schildkröten (die hatte ich hier und hier ja auch schon mal am Wickel) und ich mag es, wenn die Dinge einen Namen bekommen, an dem ich mich festhalten kann. Blue Turtle heißt für mich, ich möchte langsamer durch mein Leben gehen. Ich möchte wieder mehr sehen und schrittweise herausfinden, was mir gut tut und wie ich meine Vereinbarkeitsgeschichte fortschreiben kann. Ich will vor allem, dass sich alles mit mehr Leichtigkeit füllt. Der Weg dahin wird nur in kleinen Schritten gangbar sein. Deshalb die Schildkröte….Ich gebe gerne Bescheid, sobald ich irgendwo angekommen bin.

Und gebt ihr mir Bescheid, wie ihr alles unter einen Hut bekommt?

Der perfekte Start in den Tag

Ich liebe es, morgens aufzustehen während die Welt noch schläft.

Dann kann ich mich in Ruhe anziehen, meinen ersten Kaffee des Tages genießen und den Alltag noch ein bisschen draußen -vor allem in den Kinderzimmern-  lassen. Nur eine halbe Stunde, in der ich wach werden, meinen Blick schweifen lassen, mich sammeln und mir überlegen kann, was am bevorstehenden Tag so anliegt. Mein Kaffee duftet wohlig und ich atme durch.

Eine halbe Stunde sanfte, stille Me-Time, bevor der Familientrubel um mich herum einsetzt. Dann kann der Tag beginnen.

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Zum dritten Mal U7, doch dieses Mal bleibt die Liste leer.

Wir haben die dritte -und in meinem Leben wohl letzte- U7 (Vorsorge-Untersuchung um den zweiten Geburtstag herum) beim Kinderarzt absolviert. Das heißt, die Minimaus hat´s gemacht. Ich war nur Statistin zum Halten, Trösten und Tragen. Und weil bei uns mit jedem letzten Mal immer auch ein „Weißt du noch damals beim Mäuserich?“-„Ja, Mhm, seufz.“-„Und weißt Du noch bei der Maus?“-„Oh,ja“ einhergeht, muss ich hier darüber schreiben:

Die Minimaus wollte nicht gewogen werden. Natürlich nicht. Das wollte bisher keines meiner Kinder. Irgendwie haben wir es doch geschafft. Ich war mit auf der Waage. Und dann wurden meine Kilos – ähm, Hüstel – abgezogen. 9,9 kg wiegt die Minimaus jetzt also. Über mein Gewicht schweige ich. Beim Messen wurde es noch einmal schwieriger.  Aber dass sie immer noch Kleidergröße 80 trägt, bestätigte uns, dass die ganz schnell gemessenen 79 cm wohl stimmen mussten.

Minimaus ist im Vergleich wirklich mini, aber die Wachstumskurve geht nach oben.

Sie wächst also doch.

Und das Gewicht passt zu ihrer Größe. Seit dem Termin hat sie nun auch noch ein paar Gramm zugelegt. Sie wird allmählich mopsig.

Das bedeutet, es ist alles in Ordnung. 

Nur die Liste mit den Worten, die Minimaus schon sprechen kann, blieb leer.

„Mama“ und „Papa“ steht gar nicht erst darauf -das können sie in dem Alter wohl alle?- und für alles andere hat die Minimaus noch keine Worte. Minimaus sagt auch nur manchmal „Mama“ und das eher als Beschwerde, wenn etwas nicht gut läuft. Wenn sie gewickelt wird zum Beispiel. Oder wenn sie baden soll. Ganz, ganz selten erwähnt sie den“Papa“.  Er ist in unserem Alltag genauso präsent wie ich. Aber für ein Kreuz auf der Wörterliste hätte es sowieso nicht gereicht. „Nane“ war eine Eintagsfliege. Und ich bilde mir wahrscheinlich nur ein, dass Minimaus zum Abschied „Deich“ sagt. Wir sagen oft „Bis gleich„. Nun winkt sie neuerdings und sagt so etwas wie „deich“ bevor sie zur Tür hinaus und ins Spielzimmer verschwindet. Das begann allerdings erst nach der U7 und wurde daher noch nicht berücksichtigt.

Ansonsten macht sich die Minimaus anders verständlich. Sie zeigt auf etwas und sagt „Äh“ oder „Da„, schüttelt zerknirscht den Kopf oder nickt freudestrahlend. Sie guckt beleidigt oder lacht oder weint. Sie trampelt, schimpft oder zieht an unseren Armen, wenn sie etwas möchte. Sie nimmt unsere Hand und zieht uns ins Schlafzimmer, wenn sie müde ist und sie deutet auf die Schnullerbox, wenn ein Schnuller nötig ist. Das funktioniert alles ausgezeichnet.

Sie sagt uns alles klar und deutlich. Nonverbal.

Ich befürchte, die Motivation zum große Reden schwingen ist bislang nicht groß. Es bestand dafür wohl keine Notwendigkeit. Auch ihre Geschwister verstehen sehr gut, was sie gerade möchte oder was sie eben nicht will. Dennoch haben wir den beruhigenden Eindruck, dass sie gut hören kann. Der Schlüssel im Türschloss wird genauso mit Aufmerksamkeit bedacht wie Papas Stimme vor der Wohnungstür, das Rauschen der vorbeifahrenden S-Bahn oder das Bellen eines Hundes vor dem Fenster.

Unser entspannter Kinderarzt gewährt der Minimaus deshalb noch ein halbes Jahr. Bis dahin sollten es jedoch deutlich mehr Worte werden. Anderenfalls müsse man dem nachgehen. Ein Spezialist würde jedoch auch noch abwarten.

„Wir haben noch keine Eile.“

Zu meiner Erleichterung kommen langsam einige Worte dazu: So etwas wie „eddi“ für ihren „Teddy“ und auch für alle Puppen. „Papa“ ist jetzt mit „Mama“ gleich auf und „Deich“ sagt sie inzwischen jedes Mal zum Abschied. Mehr ist es leider noch nicht geworden. Die Minimaus tanzt zwar gerne, aber von ganzen Liedzeilen oder Zwei – und Drei-Wort-Sätzen sind wir noch weit entfernt. Maus und Mäuserich waren hingegen früh dran damit. Und wäre ich selbst nicht auch so ein Spätzünder gewesen, der erst mit drei Jahren gesprochen hatte (dann auch in ganzen Sätzen), würde ich mir jetzt Sorgen machen.

So jedoch übe ich mich erst einmal in Geduld und hoffe auf baldige Fortschritte.

 

Wir haben es getan…

… und sind ein Wochenende lang ohne Kinder verreist. Wir waren in Kopenhagen, bei allerbestem Regenwetter und mit einer ungemütlichen Erkältung im Gepäck. Aber das war uns egal, denn wir haben es geschafft.

Wir haben ein verlängertes Wochenende ohne Kinder erlebt.

An unserem 10. Hochzeitstag. Juchhu!!!

Und dabei kein bisschen, nur ein wenig, na gut – nur ab und zu über die Kinder geredet.

Was soll ich sagen?

Es war schön.

Das Hotel war „very nice“. Das Frühstück war ein Traum und das Wetter hielt sich hartnäckig mit Dauerregen und dichter Wolkendecke.

autumn landscape city woman umbrella rain puddles of yellow trees

Was soll´s? Endlich mal allein.

Wir sind mit unseren Regenschirmen durch die Stadt gebummelt, haben die hübschen „Designbutikker“ durchstöbert und einmal den Tivoli umrundet. Wir  waren Kaffee trinken, mehr als einmal in Ruhe essen und ganz viel spazieren.

Sogar die kleine Meerjungfrau habe ich mir zusammen mit 20 anderen Touristen bei einsetzendem Sprühregen mit schnellem Übergang zum kräftigen Schauer angesehen und wurde durch Zufall auch noch Zeugin einer Wachablösung vor Amalienborg.

 

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Ansonsten haben wir uns ausgeschlafen, spät gefrühstückt, uns mit einem Buch am späten Nachmittag ins Bett gekuschelt und uns über die Stille gefreut.

Bei uns in Kopenhagen war es also vollkommen langweilig.

Viel spannender hingegen lief es in der Zwischenzeit zu Hause ab. Die Oma hat seit Donnerstagmittag auf Maus, Mäuserich und Minimaus aufgepasst und am Freitag ist die Mäusetante wie verabredet zur Hilfe geeilt. Gemeinsam haben sie Schnupfnasen bekämpft, Elternweh weggetröstet, neue Konstellationen beim Zubettgehen ausprobiert (Maus und Minimaus mit der Oma in einem Bett; die Tante mit Maus und Minimaus in einem Bett; Maus, Mäuserich und Minimaus mit der Tante in einem Bett, die Oma im Bett des Mäuserichs; am Ende hat die Maus die Minimaus ins Bett gebracht und der Mäuserich ist nachts dazugekommen); das ganze Wochenende nicht gebadet; dafür aber das Miniaturwunderland, die Elbphilharmonie und den neuen Rewe von innen gesehen; einen Spielplatz besucht; gemeinsam gekocht und die Wogen nach mehr als einem kindlichen Wutausbruch wieder geglättet.

Alle haben es überlebt.

Ich finde, das hört sich gaaaaanz prima an.

Das machen wir jetzt öfter.