Geschenkideen für große Mädchen

So, morgen ist es nun also soweit. Meine Maus wird 9!!!! Wann ist das denn nur passiert? 9 Jahre bin ich schon Mama. Was für eine irre Zeit das in den Anfängen war. Ich kann mich genau daran erinnern, dass ich mich vollkommen verloren fühlte. Damals im Angesicht dieses kleinen Bündels Mensch. Der Mäusepapa ging irgendwann auch mal wieder in seine Ein-Mann-Kanzlei und ich hatte Sorge, den Tag allein mit einem Baby nicht zu schaffen. Mein Blick beim morgendlichen Abschied muss Bände gesprochen haben, denn er strich mir sanft über die Wange und meinte: Wenn die Maus am Ende des Tages noch lebt, dann hast Du Deine Sache gut gemacht. Das sollte nicht etwa heißen, dass er mir nicht zutraute, mich um unser Baby zu kümmern. Im Gegenteil, damit hatte er mir auf seine Weise gesagt, dass er keinerlei Erwartungen an mich hatte. Ich musste nicht putzen, kochen oder irgendwelche anderen scheinbar wichtigen Dinge erledigen. Ich sollte mich nur ein paar Stunden so gut es eben ging, um dieses neue Menschlein kümmern. Alles andere würden wir dann schon gemeinsam regeln.
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Happy Birthday zum Halbjahresgeburtstag

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Liebe kleine Minimaus. Was gibt es schöneres als am Welttag des Buches 6 Monate alt zu werden? 6 Monate…so lange bist Du nun bei uns auf der Welt. Die Zeit verging schnell und langsam zugleich. Du bist ein freundliches Baby, neugierig, lustig und kuschelig. Du lachst und „erzählst“ viel und am liebsten guckst Du Deinen Geschwistern beim Spielen und Streiten zu. Am meisten faszinieren Dich noch Gesichter, Laute und Deine Kuscheldecke. Letztere untersuchst Du gerade eingehend mit Händchen und Mund. Brei ist noch nicht so Deine Sache, dafür klappte das Stillen von Anfang an ganz prima. Ich habe es auch nicht gar so eilig damit, dass Du groß wirst. Das mit dem Brei wird schon bald klappen und alles andere genießen wir in Ruhe. Du hast definitiv noch gefehlt und ohne Dich kann ich es mir nicht mehr vorstellen. Wir lieben Dich, süße Minimaus, und finden Dich allesamt sehr niedlich (so der Mäuserich).

Zur Feier des Tages gibt es Dein erstes richtiges Buch. Es wird „Der Hase mit der roten Nase“ von Helme Heine.

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Es war einmal ein Hase mit einer roten Nase und einem blauen Ohr. Das kommt ganz selten vor. Die Tiere wunderten sich sehr: Wo kam denn dieser Hase her? Er hat im Gras gesessen und still den Klee gefressen. Und als der Fuchs vorbeigerannt, hat er den Hasen nicht erkannt. Da freute sich der Hase: „Wie schön ist meine Nase und auch mein blaues Ohr! Das kommt so selten vor!“.“

Ich freue mich auf die kommende Zeit mit Dir. Dicker Kuss von Deiner Mama

Sie ist nicht wirklich nötig, macht uns aber glücklich…

… die neue Baby-Kuscheldecke von DaWanda.

Ich bereue gar nichts…

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Ihr habt es dieser Tage schon oft gelesen. Die Tageszeitungen greifen das Thema gerade im Internet überall auf. Ich kannte den Ausdruck dazu bis gestern gar nicht: „Regretting Motherhood“. Darüber kann man sich schon so seine Gedanken machen. Die Soziologin Orna Donath hat eine nichtrepräsentative Umfrage dazu erstellt, ob die Befragten mit dem heutigen Wissen noch einmal Mutter werden würden. Die Studie umfasste nur 23 Frauen und diese haben nein gesagt. Okay, was soll’s? Warum diese Empörung? Es gibt sie also die Frauen, die es sich jetzt anders überlegen würden. Ist doch in Ordnung, finde ich. Das so offen zu sagen, ist auch in Ordnung. Ihren Kindern werden sie das kaum auf die Nase binden, denn sie lieben ihre Kinder. Auch das wurde in der Befragung deutlich.

Ich habe mir das Mamasein vorher zum Glück gar nicht wirklich ausgemalt. Natürlich habe ich davon gehört und gelesen. Ich habe mir nur nicht vorgestellt, wie ich als Mama so sein würde. Lange Zeit dachte ich, ich könnte gar nicht mit Kindern, weil ich die Kinder anderer Leute meistens doof fand. Das wurde erst mit den eigenen Kindern anders und inzwischen mag ich auch die Hosenmätze anderer Leute.

Ich bin zudem recht pragmatisch veranlagt und habe auch keine perfekte Entbindung, kein perfektes Familienleben und keine perfekte Mutterschaft von mir erwartet. Einmal lange durchdachte Entscheidungen hinterfrage ich nicht mehr groß, noch weniger neige ich dazu etwas zu bedauern, was ich nicht mehr ändern kann. Das ist meine Natur, ich lebe vorwärts. Ich wollte die Sache mit den Kindern nur irgendwie gut machen, na klar, das ist schon Herausforderung genug.

Mich hat das Mamasein trotzdem kalt erwischt. Ich hatte mir diese Fremdbestimmung nicht vorstellen können. Ich hatte mir vorher nicht ausmalen können, dass wir einmal so viel Zeit, Energie und Nerven für unsere Kinder opfern würden. Und das freiwillig. Man lernt sich selbst als Mama erst kennen, wenn es so weit ist. Einen Probelauf gibt es nicht. Deshalb ist es heutzutage, bei all der Planbarkeit schon eine irre mutige Entscheidung, Kinder zu bekommen. Man weiß nicht wirklich, wie man sich damit fühlen wird, kommt aus der Nummer nicht mehr heraus und muss sich trotzdem sagen lassen, man habe es ja so gewollt.

Ich bin eben nicht nur Mama. Das ist nicht meine einzige Lebensaufgabe. Ich bin auch noch ein großer Teil ICH. Und dieser Teil denkt dann auch manches Mal, musste das sein? Ganz sicher, wäre ich auch ohne Kinder in meinem Leben glücklich geworden. Sie gehörten nicht gar so fest zu meinem Lebensentwurf und einen dringenden Kinderwunsch hatte ich nie.

Ich hätte dann allerdings nie gewusst, was ich verpasse. Und jetzt sind da diese (inzwischen drei) Menschlein in meinem Leben, die sich auf mich verlassen, die mich brauchen und die ich liebe. Das ist schon etwas ganz Großes und zum Glück fühle ich das auch so. Ich finde dieses Konstrukt des Mamaseins auch einengend und schwer. Es ist nicht leicht und spätestens jetzt muss man erwachsen werden. Fluchtgedanken habe ich häufig und manchmal wäre ich auch lieber mein Mann. Aber ich fühle bei allem, dass es gut so ist, dass ich damit leben will und dass es mich glücklich macht. Ich habe wohl irgendwie auch „Schwein“ gehabt, denn ich hätte das alles auch anders empfinden können.

Deshalb kann ich sehr gut verstehen, dass manch einer sein Leben rückblickend anders gestalten würde.

Yoga-Mom und Buddha-Baby

Na gut, nach dem ich gestern recht miesepetrig war, ging es heute wieder besser. Yoga macht eben doch gute Laune bei Mutter und Kind. Die Minimaus fand es wohl eher gut, dass es beim Yoga mal eine andere Auswahl an Greiflingen und Rasseln gibt und mich haben die freundliche Athmosphäre, die entspannenden Übungen und der Austausch mit anderen Müttern glücklich gemacht. Da hat mich doch glatt das kühle Regenwetter nicht mehr gestört. Sat Nam.