Über Martamam

 

Liebe treue und liebe neue Blog – LeserInnen,

im Mai 2014 habe ich angefangen dieses Blog zu schreiben. Damals noch schwanger mit dem dritten Kind, kurz vor meiner mündlichen Promotionsprüfung, nach zuvor schon einigen Jobwechseln erst 9 Monate im neuen Job, mit einem 2,5jährigen Mäuserich und einer Maus, die kurz darauf ihren 6. Geburtstag feierte. Und mit der Gewissheit, dass wir auch das dritte Kind „wuppen“ werden, trotzdem mit etwas Panik im Herzen, weil unser Leben mit einem dritten Kind noch einmal wieder anders werden würde.

Mittlerweile hat sich vieles geändert. Wir sind (wieder) umgezogen, ich habe meine Promotion erfolgreich abgeschlossen, die Minimaus ist heil und gesund auf die Welt gekommen, die Mäuseoma ist zu uns in die Nähe gezogen, ich bin nach einem Jahr Elternzeit wieder in meinen Beruf zurückgekehrt, die Maus ist inzwischen ein Schulkind (jetzt 8 Jahre alt), der Mäuserich ein aufgewecktes großes Kita-Kind (5 Jahre) und die Minimaus ein zufriedener „Krippi“ (2 Jahre).

Schlaf bekomme ich mal mehr mal weniger, denn die Minimaus will zum Weiterschlafen oft noch Händchen halten und der Mäuserich hat sich seit ein paar Wochen angewöhnt, des nachts zu uns ins Bett zu kriechen. Deshalb gilt ein großer, herzlicher Dank meinem Mann, der uns für die neue Wohnung nun auch ein 2 x 2 Meter Bett mit Balkon-Gitterbettchen gebastelt hat, in das wir notfalls zu fünft gut hineinpassen.

Ich schreibe hier über alles was mich interessiert. Aber während ich zu Beginn meines Mama-Daseins vor 8 Jahren noch alles über die besten Einschlafmethoden für Babys lesen wollte, jede neue Tragemöglichkeit getestet habe, wissen wollte wie ich das Familienleben mit einem und später auch zwei weiteren Kindern organisieren kann und viele Vereinbarkeitsfragen für mich beantworten musste, habe ich jetzt tatsächlich manchmal Zeit, ein ganzes Buch zu lesen, mir über meine außerdem noch existierenden persönlichen Wünsche Gedanken zu machen und euch das ein oder andere Kinderbuch/Hörbuch weiterzuempfehlen.

Und ich habe wieder mehr Energie zu reisen. Mit der ganzen Familie und auch mal allein. Meine Kleidung trägt noch oft Frischkäsespuren und es kleben auch manchmal Kekskrümel zischen den Buchseiten, aber immer öfter sinniere ich über die Freuden meines Lebens neben meinem Beruf, den Kindern und unserem Alltag. Das heißt, ich habe öfter wieder Kraft und Laune, mich den weniger sinnvollen Dinge des Lebens zu widmen. Jedenfalls immer mal wieder, auch wenn mich noch oft genug die Realität wieder einholt und der Tag für mich Händchen haltend am Bett der Minimaus oder beim Vorlesen am Bett von Maus und Mäuserich viel zu früh endet. Es ist trotzdem wieder mehr Luft für Themen, die mich als Frau und nicht nur als berufstätige Mutter beschäftigen.

Normalerweise blogge ich ein- bis zweimal die Woche, außer es kommt was dazwischen.

Wo ihr mich sonst noch finden könnt? Seit neuestem auf Instagram (https://www.instagram.com/martamam75/).

Viel Spaß beim Lesen und Schauen!

Eure Martamam

 

PS: Mein Untertitel „zurückverrenkt und angelaut“

Das sind Wortschöpfungen des Mäuserichs. Und ich finde, sie passen gut zu unserem Leben. Manches Mal verrenke ich mich als Mama nicht nur in eine Richtung, sondern mache das gleiche nochmal rückwärts, um alles zu schaffen. Und das Leben als berufstätige Mama „lautet“ mich oft auch mal an. Damit meinte der Mäuserich, dass man laut angesprochen, angetrötet oder durch Gesten und Worte getroffen wird. Das Gefühl kennen wir alle.

In diesem Sinne: Verrenkt euch heute nicht zu sehr und lasst euch nicht „anlauten“.

6 Kommentare zu „Über Martamam

  1. Liebe Martamam, vielen Dank für diesen tollen Blog. Du machst Mut und gibst viele gedankliche, emotionale usw. Anregungen in meiner „Will-ich-ein-drittes-Kind“-Findungsphase. Alle „Vor- und Nachteile“ hast du so wunderbar benannt. Mich beschäftigt darüber hinaus auch noch die aktuell sehr liebevolle Schwesternbeziehung, die ich manchmal fürchte dadurch zu gefährden, hoffe aber, drei lieben sich irgendwie genauso wie zwei. Mal mehr mal weniger, aber Hauptsache im Grundsätzlichen immer.
    Die Entscheidung für (oder gegen) das dritte ist überhaupt die erste bewusste Entscheidung, die beiden ersten kamen eher oder sogar sehr ungeplant zu uns. Welch ein Glück, so habe ich es immer empfunden. Eine bewusste Entscheidung empfinde da gerade gruselig, an einem Tag ist das Ja vollkommen sicher gesetzte, am anderen Tag ebenso sicher das Nein. Schauen wir mal was die Zukunft, aber aus Altersgründen sollte ich mich bald entscheiden.

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    1. Liebe Mellini, ich danke Dir ganz herzlich für Deine Worte. 🙂 Ich habe mir vor und auch nach der Geburt unserer Minimaus viele Gedanken um die Geschwisterkonstellation gemacht. Ganz unnötig, wie ich jetzt finde. Ja, die Minimaus ist noch recht klein und kann mit ihren gerade Mal 2,5 Jahren noch nicht so viel mitmachen. Da können der Mäuserich und die Maus schon viel mehr miteinander anfangen. Trotzdem profitieren schon jetzt alle drei voneinander. Die Maus „betüddelt“ die Minimaus und hilft ihr bei vielen Alltagsdingen. Sie ist neben Mama und Papa als Bezugsperson schon ganz wichtig. Der Mäuserich ist als Mittlerer noch eher zum Spielen da, aber er wird von der Minimaus genauso oft bekuschelt und nachgeahmt, was ihm als großem Bruder viel Selbstbewusstsein gibt. Ich mache auch nicht die Beobachtung, dass die Zweierbeziehung zwischen den Älteren irgendwie darunter leidet. Da gibt es gerade nur die üblichen Streitereien und Unstimmigkeiten. Viel öfter aber sind die beiden Großen ganz liebevoll miteinander und beziehen die Minimaus ganz selbstverständlich in alles mit ein. Und wenn mal einer seine Ruhe haben will, dann haben sich die anderen beiden noch zum Spielen und Quatsch machen. Das passt also schon. 🙂 Sei ganz lieb gegrüßt und melde Dich gerne mal, wenn ich noch etwas dazu sagen kann oder wie Du Dich entschieden hast. Liebe Grüße, Martamam

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