Bücher zum Bloggeburtstag – Rezensionen

Heute hat die Maus Geburtstag. Hurra. Aber nicht nur sie. Nein, auch mein Blog ist ein Jahr älter geworden. Er ist jetzt schon drei! Und weil ich mich immer wieder riesig über jeden einzelnen Leser freue, der sich auf meinen Blog verirrt, hier ein wenig herumstöbert, das ein oder andere liest und vielleicht sogar hängen bleibt, möchte ich euch zu diesem Geburtstag etwas zurück geben. Ich verlose die Bücher aus einem kleinen Bücherstapel. Was auch sonst? Denn um Bücher geht es in meinem Blog ganz oft und mit viel Bücherliebe in meinem Herzen verschenke ich sie auch gerne weiter. „Bücher zum Bloggeburtstag – Rezensionen“ weiterlesen

Geschenkideen für große Mädchen

So, morgen ist es nun also soweit. Meine Maus wird 9!!!! Wann ist das denn nur passiert? 9 Jahre bin ich schon Mama. Was für eine irre Zeit das in den Anfängen war. Ich kann mich genau daran erinnern, dass ich mich vollkommen verloren fühlte. Damals im Angesicht dieses kleinen Bündels Mensch. Der Mäusepapa ging irgendwann auch mal wieder in seine Ein-Mann-Kanzlei und ich hatte Sorge, den Tag allein mit einem Baby nicht zu schaffen. Mein Blick beim morgendlichen Abschied muss Bände gesprochen haben, denn er strich mir sanft über die Wange und meinte: Wenn die Maus am Ende des Tages noch lebt, dann hast Du Deine Sache gut gemacht. Das sollte nicht etwa heißen, dass er mir nicht zutraute, mich um unser Baby zu kümmern. Im Gegenteil, damit hatte er mir auf seine Weise gesagt, dass er keinerlei Erwartungen an mich hatte. Ich musste nicht putzen, kochen oder irgendwelche anderen scheinbar wichtigen Dinge erledigen. Ich sollte mich nur ein paar Stunden so gut es eben ging, um dieses neue Menschlein kümmern. Alles andere würden wir dann schon gemeinsam regeln.
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Mama ist abgestillt

Breast feeding vector sign.

Es ist soweit. Minimaus hat sich selbst abgestillt und damit geht eine Ära zu Ende. Dies war mein letztes Stillkind. Ich bin erstaunt, dass es auf einmal so schnell ging. Gerade habe ich mir noch Gedanken gemacht, wie ich aus der Nummer mit dem nächtlichen Stillen wieder herauskomme. Denn ich wollte es der  Minimaus nicht gar so schwer machen. Und dann erledigt sie das von selbst. Sie hat damit ein paar Wochen länger gebraucht als ihre Geschwister aber letztlich hat sie es wie die anderen beiden alleine geschafft.

Tja, und nun? Jetzt kann ich wieder Wein trinken und den Mäusepapa nachts zum Schnullersuchen schicken und theoretisch könnte ich jetzt auch mal ein/zwei Tage verreisen. Hm, da kommen wieder ungeahnte Möglichkeiten auf mich zu.
Mal sehen, was ich daraus mache.

Aber erst einmal trauere ich noch ein ganz kleines bisschen um das Ende aller Stillzeiten.

 

 

Persönliches zur Vereinbarkeit

Sick teddy bear

Ich komme gerne dem Angebot von Juristin nach und schreibe etwas zu ihrer Kategorie „Eltern im Job – Persönliches zur Vereinbarkeit“. Das passt gerade ganz ausgezeichnet zu meiner Situation in diesen ersten Wochen des Jahres:

Ich gehöre generell eher zu den berufstätigen Müttern, die der Meinung sind, Vereinbarkeit geht. Jedenfalls für mich, denn ich selbst finde ideale Rahmenbedingungen dafür vor und muss mich auch nicht jedes Mal rechtfertigen, wenn eines meiner Kinder krank ist. Ich arbeite 34 Wochenstunden im öffentlichen Dienst mit individuellem Arbeitsbeginn um 9.30 Uhr (spätestens), habe einen Homeoffice-Tag, verständnisvolle Kollegen, einen netten Chef und kaum kranke Kinder. Es läuft alles sehr gut und ich habe das Gefühl, alles im Griff zu haben oder jedenfalls mit Überraschungen organisatorisch im erträglichen Maße umgehen zu müssen. Bis jetzt.

Seit meinem Wiedereinstieg nach der Elternzeit mit meinem dritten Kind stoße ich trotz des familienfreundlichen Arbeitsumfeldes an meine Grenzen. Ich arbeite seit Ende Oktober wieder und Minimaus ist zum wiederholten Male krank. Sie bedarf aktuell nach einer Woche in der KiTa nun wieder häuslicher Pflege. Ich war gerade erst 6 Tage mit ihr krankgeschrieben und davor seit nur 4 Tagen aus dem Weihnachtsurlaub zurück. Gleichzeitig habe ich Urlaub beantragt für die beiden Ferientage zum Schulhalbjahresende, die auch unsere KiTa für Fortbildungen (und damit als Schließzeit) nutzt.

Ich kann gar nicht sagen, wie angestrengt ich gerade bin und wie sehr mich das alles stresst. Heute und morgen ist der Mäusepapa mit der Maus zu Hause. Was wir danach tun, wissen wir noch nicht. Vielleicht übernimmt die Oma einen Tag. Für den ebenfalls schon recht angeschlagenen Mäusepapa bedeutet das jedenfalls Nachtschichten am Schreibtisch. Ich selbst bin von den unruhigen Nächten todmüde. Zum Glück habe ich am Ende der Woche ohnehin zwei Urlaubstage, dann ist meine Abwesenheit im Büro jedenfalls nicht überraschend und ich kann alle kranken Kinder auffangen. Aber ansonsten -ganz ehrlich- möchte ich nicht schon wieder „Kind krank“ melden müssen. Mein Kalender sieht aus wie „Schweizer Käse“. Die Anwesenheitszeiten wechseln sich mit den Krankheitstagen schön regelmäßig ab.

Faktisch kann ich an der Situation nicht viel ändern. Ein krankes Kind ist ein krankes Kind ist ein krankes Kind. Ich muss als Mama da sein und Homeoffice ist bei der Minimaus nicht ernsthaft möglich. Dazu ist sie noch zu klein und ich wünsche mir nun wirklich nicht, dass sie weiterhin vor Erschöpfung nur schläft. Das hält mein Mamaherz nicht aus.

Was bedeutet das nun also für mich? Vereinbarkeit funktioniert gut, solange die Kinder nicht allzu oft krank sind. In meinem Büro hat jeder Verständnis für solche Ausnahmesituationen, aber es wird eben auch bemerkt, wenn die Ausfallstatistik erhöhte Werte anzeigt. Und für mich selbst ist es ein innere „Zerreißprobe“, möchte ich doch sowohl meiner Familie als auch meinem Beruf gerecht werden. Jetzt gerade ist die Vereinbarkeit also keine Frage meines Willens und auch nicht des Arbeitsumfeldes sondern schlicht harte Arbeit und ein Konstrukt aus Unterstützung und Verständnis.

 

Und wieder krank

kranke brchen

Die Minimaus ist nach einer Woche KiTa nun wieder krank. Sie ist heute mit dem Mäusepapa und einem Magen-Darm-Infekt zu Hause. Dem Mäusepapa ist auch schon ganz schwummerig und ich hoffe mal sehr, dass wir uns nicht alle anstecken.

Seufz…