LeseEcke und Kuschelflosse

Der Mäuserich und ich haben uns verliebt. In den weichen blauen Fellfisch namens Kuschelflosse. Und auch die Maus hört gerne zu, wenn auch nicht abends, denn dafür ist es ihr zu spannend. Dem Mäuserich übrigens auch. Er mochte die Geschichten am Anfang so gar nicht alleine anhören. Und deshalb hingen wir am letzten Sonntag bei grauestem Winterwetter gemeinsam vor dem CD-Player und lauschten gebannt den Abenteuern von Kuschelflosse und seinen Freunden Emmi, Sebi und Herr Kofferfisch aus Fischhausen…

Emmi ist eine süße Schwimmerdbeere, Sebi ein kleines Seebrillchen und Herr Kofferfisch hat in seinem Bauch viel Platz, um Dinge zu transportieren. Und weil wir an diesem besonders trüben Sonntag ohnehin nichts besseres zu tun hatten, haben wir uns gleich zwei Geschichten über Kuschelflosse angehört (Laufzeit pro Geschichte: 1 h 43 min). Das erste Kuschelflosse-Hörbuch hatte ich zufällig in meinem geheimen „Schlecht-Wetter-Fach“ und das andere kam als Rezensionsexemplar von Randomhouse mit der Wochenend-Post. Ein glücklicher Zufall, durch den wir „Das unheimlich geheime Zauberriff“ (Teil 1) und „Der knifflige Schlürfofanten-Fall“ (Teil 2) gleichzeitig kennenlernten. Nein, kein Tippfehler. Es geht tatsächlich um einen Schlürfofanten. Aber der Reihe nach:

Das unheimlich geheime Zauberriff
Willkommen in Fischhausen! Hier leben Kuschelflosse, das Seebrillchen Sebi, Herr Kofferfisch und die Schwimmerdbeere Emmi. Eines Tages hört Kuschelflosse im Unterwasser-Radio von einem geheimnisvollen Riff. Dort soll eine uralte Zauber-Schildkröte wohnen, die Wünsche erfüllen kann. Zusammen mit seinen Freunden macht sich Kuschelflosse auf die abenteuerliche Reise zum Zauber-Riff …

Der knifflige Schlürfofanten-Fall
Eines Tages steht ein großes Geschenk vor Kuschelflosses Haustür. Darin: Ein Schlürfofant! Schlürfi ist richtig lieb, aber er hat einen riesigen Appetit und saugt selbst Herrn Kofferfischs stinkige Socken sofort in seinen Rüssel ein. Eins ist klar: In Fischhausen kann Schlürfi unmöglich bleiben. Und so machen sich Kuschelflosse und seine Freunde auf, um Schlürfis Eltern zu finden …

Nina Müller hat sich tolle Geschichten mit sehr fantasievollen und liebenswerten Meeresbewohnern ausgedacht. Die Geschichten sind kreativ, einfallsreich und sehr abenteuerlich.  Allerdings erklärt sich mir nicht so ganz, weshalb meine Kinder die Hörbücher zunächst nicht alleine hören wollten. Da gibt es durchaus spannenderes, was sie auch schon alleine hören. Der Mäuserich antwortete auf meine Nachfrage, das Wort „unheimlich“ im ersten Titel habe ihm Sorgen gemacht. Nun denn, wir haben es uns also zusammen angehört. Ich finde die Geschichten vor allem lustig. Und auch Maus und Mäuserich haben herzhaft mitgelacht. So manche Stelle mussten wir gleich noch einmal hören. Ganz besonders oft die Stelle, an denen Herr Kofferfisch die lästigen Meeresflöhe in Ohnmacht pupst oder die Stelle, an der Schlürfi die Bushaltestelle wegschlürft, weshalb der lang erwartete Bus dann leider nicht halten kann.

Das Hörbuch wird von Ralf Schmitz gesprochen. Er spricht die Fische mit unterschiedlichen Stimmen und verleiht dem Hörbuch die richtige Atmosphäre. Vor allem Sebi hat es uns angetan, weil er dieses charmante Lispeln hat. Der Hörspaß wird durch zahlreiche Geräusche noch erhöht.

Die Altersempfehlung ist ab 4 Jahren, aber wir (Maus 8 Jahre und Mäuserich 5 Jahre) können die Geschichten wegen der Spannung (immer noch) nicht abends hören. Aber gegen einen gemütlichen Kuschelflosse-Nachmittag ist ja auch nichts einzuwenden.

Ein Kommentar zu „LeseEcke und Kuschelflosse

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