Happy New Year und Schildkröten mit Suppe

Das neue Jahr hat sich mir nun also doch noch aufgedrängt. Es ist da.

Ich bin innerlich noch gar nicht so weit und ohnehin der Meinung, dass es noch eine Weile hätte weg bleiben können. Kann nicht einmal alles so blieben wie es ist? Muss es da immer dieses Vorwärtstreiben geben?

Jemand hat mal so treffend formuliert, er warte darauf, anzukommen. In seinem Leben, in sich, in der Ruhe. Dieses Gefühl hätte ich auch gerne einmal. Ankommen, bleiben, da sein, nichts müssen.

Aber leider ist ja immer was.

Immer läuft die Uhr, winkt der Kalender, drängt eine Mail oder hat jemand Hunger. Schon klar, die Wäsche und das Geschirr warten notfalls, aber leider versperren sie auch das Blickfeld. Die Arbeit im Büro lässt sich natürlich am nächsten Tag noch machen, aber irgendwann ruft doch mal einer an, der wissen will, wie es nun weiter geht. Und dann sind da ja auch noch Familie, Nachbarn und Freunde, die alle etwas zu sagen haben.

Immerhin bin ich gerade glücklich genug, um sagen zu können, es soll sich bitte nicht viel ändern. Das ist doch schon mal eine verdammt gute Nachricht.

Aber, was mache ich jetzt damit?

Erst einmal koche ich Gemüsesuppe und erinnere mich daran, dass ich 2017 eine Schildkröte sein will. Und dazu passt mein neues Taschenbuch „The Book of You“ von Nora Rosendahl u.a. Ich erwähnte es schon einmal.

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Im wahrsten Sinne des Wortes ist es ein Taschenbuch. Es ist mit seinem abwischbaren, flexiblen Cover ein Du-kannst-es-mit-Dir-herumtragen-und-immer-mal-wieder-hineinsehen-Buch. Ich gucke also öfter mal hinein und bewege mich in mikroskopisch kleinen Schritten. Mehr will ich nicht. Das reicht mir und trotzdem tut es mir gut. Denn diese kleinen Veränderungen machen mich dann irgendwie doch noch zufriedener. Ich bleibe nicht stehen, ich bewege mich. Ich hetze aber nicht und vor allem mache ich das, was ich will und zwar in meinem eigenen Tempo. Heute zum Beispiel habe ich einen lange fälligen Arzttermin vereinbart. Aber erst für März. Super. Abgehakt!

Und morgen suche ich mir vielleicht eine Seite mit dem Mind-Symbol aus.
Dann räume ich am Abend meinen Schreibtisch auf oder
stapele das Geschirr im Küchenschrank neu.
Oder es wird etwas aus den anderen 3 Kategorien: FOOD, MOVE oder LOVE.

Und vielleicht komme ich dann doch an im neuen Jahre 2017. Und vielleicht bringt es sogar ein paar Veränderungen für die Dinge mit sich, die definitiv besser werden könnten, z.B. die Gesundheit des Mäusepapas oder mehr Zeit, die wir zu zweit verbringen können, oder mein Vorhaben zum weitestgehend-terminfrei-sein in diesem Jahr.

Ich gebe 2017 eine Chance.

Und euch wünsche ich alles Gute und Liebe für das neue Jahr. Erfüllt euch möglichst viele Wünsche und steckt euch keine Ziele. Sammelt nur Ideen und schaut mal, wie sich ganz kleine Schritte anfühlen.

3 Kommentare zu „Happy New Year und Schildkröten mit Suppe

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