Wir haben es getan…

… und sind ein Wochenende lang ohne Kinder verreist. Wir waren in Kopenhagen, bei allerbestem Regenwetter und mit einer ungemütlichen Erkältung im Gepäck. Aber das war uns egal, denn wir haben es geschafft.

Wir haben ein verlängertes Wochenende ohne Kinder erlebt.

An unserem 10. Hochzeitstag. Juchhu!!!

Und dabei kein bisschen, nur ein wenig, na gut – nur ab und zu über die Kinder geredet.

Was soll ich sagen?

Es war schön.

Das Hotel war „very nice“. Das Frühstück war ein Traum und das Wetter hielt sich hartnäckig mit Dauerregen und dichter Wolkendecke.

autumn landscape city woman umbrella rain puddles of yellow trees

Was soll´s? Endlich mal allein.

Wir sind mit unseren Regenschirmen durch die Stadt gebummelt, haben die hübschen „Designbutikker“ durchstöbert und einmal den Tivoli umrundet. Wir  waren Kaffee trinken, mehr als einmal in Ruhe essen und ganz viel spazieren.

Sogar die kleine Meerjungfrau habe ich mir zusammen mit 20 anderen Touristen bei einsetzendem Sprühregen mit schnellem Übergang zum kräftigen Schauer angesehen und wurde durch Zufall auch noch Zeugin einer Wachablösung vor Amalienborg.

 

kopenhagen-3

Ansonsten haben wir uns ausgeschlafen, spät gefrühstückt, uns mit einem Buch am späten Nachmittag ins Bett gekuschelt und uns über die Stille gefreut.

Bei uns in Kopenhagen war es also vollkommen langweilig.

Viel spannender hingegen lief es in der Zwischenzeit zu Hause ab. Die Oma hat seit Donnerstagmittag auf Maus, Mäuserich und Minimaus aufgepasst und am Freitag ist die Mäusetante wie verabredet zur Hilfe geeilt. Gemeinsam haben sie Schnupfnasen bekämpft, Elternweh weggetröstet, neue Konstellationen beim Zubettgehen ausprobiert (Maus und Minimaus mit der Oma in einem Bett; die Tante mit Maus und Minimaus in einem Bett; Maus, Mäuserich und Minimaus mit der Tante in einem Bett, die Oma im Bett des Mäuserichs; am Ende hat die Maus die Minimaus ins Bett gebracht und der Mäuserich ist nachts dazugekommen); das ganze Wochenende nicht gebadet; dafür aber das Miniaturwunderland, die Elbphilharmonie und den neuen Rewe von innen gesehen; einen Spielplatz besucht; gemeinsam gekocht und die Wogen nach mehr als einem kindlichen Wutausbruch wieder geglättet.

Alle haben es überlebt.

Ich finde, das hört sich gaaaaanz prima an.

Das machen wir jetzt öfter.

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